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PRESSESPIEGEL
2001/2002
2. Dezember 2002 - orf.on Science
Neue Publikation zu Migrationsforschung und Asylpolitik
Angesichts der aktuellen politischen
Lage stellt sich in Österreich vermehrt die Frage des
Umgangs mit Migrations- und Asylpolitik.
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19. November 2002 - orf.on Science
Leopold Weiss/Muhammad Asad - ein Grenzgänger zwischen
West und Ost
Der Enkel eines orthodoxen Rabbiners
und Sohn eines Rechtsanwalts kam 1900 in Lemberg zur Welt.
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31. Oktober 2002 - orf.on Science
Bedeutendster Kulturanthropologe in Wien
Marshall Sahlins wird am 4. November
in Wien einen Vortrag zum Thema "Anthropology, Culture,
History" halten. Sahlins gilt als der bedeutendste zeitgenössische
Kultur- und Sozialanthropologe schlechthin.
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7. September 2002 - Neue Zürcher
Zeitung, Ressort Feuilleton
Muhammad Asad alias Leopold Weiss, von Günther Windhager
1992 starb in Andlusien hochbetagt
einer der grossen islamischen Gelehrten des 20. Jahrhunderts.
Er hiess Muhammad Asad, war in den dreissiger Jahren Berater
von Ibn Saud, dem saudiarabischen staatsgründer, vertrat
1953 als erster Gesandter Pkistand bei den Vereinten Nationen
und veröffentlichte neben vielen theologischen Büchern
auch eine Autobiographie, die um die Welt gind und auf Deutsch
den Titel "der Weg nach Mekka" trug. Darin beschrieb
er die sirituelle erweckung, die er mit 25 Jahren erlebte
und die ihn radikal mitseiner Herkunft brechen liess. Denn
Muhammad Asad wurde 1900 in Lemberg als Kind eines jüdischen
Anwalts geboren und wuchs im Wiener Bürgertum als Leopold
Weiss auf.
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Der Falter, Wissenschaftsmagazin
Heureka
Andre Gingrich im Interview
05/2002:
Jagd nach Mythen
03/2002:
Koloniale Verstrickungen
Profil, Heft 33/2002
In Unruhe
Jüdischer Pförtner, islamischer Löwe: Karl-Markus
Gauß über die eigenwilligen Wege zweier ost-westlicher
Biografien zwischen Wien und Palästina.
Von Karl-Markus Gauß
Zwei begabte Kinder aus dem
jüdischen Bürgertum, die in Wien häufig die
Gymnasien wechseln. Die Väter, Anwalt der eine, Arzt
der andere, erfüllt das mit Sorge, denn in ihren Söhnen
scheint eine große Unzufriedenheit, die den Wohlstand
nicht zu schätzen weiß, und eine quälende
Unruhe, die auf kein Ziel gerichtet ist. Poldi Weiss und Eugen
Hoeflich kennen einander nicht und schlagen doch denselben
Weg ein. Beide leiden sie an Europa, am Zerfall der Werte,
am herzlosen Kapitalismus und, wie es der eine gültig
auch für den anderen ausdrückt, an "der Selbstverständlichkeit,
mit der man alles soziale und wirtschaftliche Streben dem
Nützlichkeitsprinzip unterwarf".
Im Untergang der Donaumonarchie
entdecken sie, jeder für sich, den Orient, und dieser
ergreift sie so fest, dass sie ihre Heimat verlassen, radikal
mit Österreich, Europa, dem Abendland brechen und im
Morgenland eine neue Existenz gründen.
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22. Jänner 2002 - Die Presse
Kaukasus, Balkan: die leise Stimme der Menschenrechte
Wie ausgeprägt ist das Verständnis von Menschenrechten
in den ehemals kommunistischen Staaten? Ethnologinnen forschen
am Balkan und im Kaukasus.
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"Highlights der Wissenschaft"
START- und Wittgenstein-PreisträgerInnen im Gespräch
Freitag, 18.01.2002 um 18.00 im RadioKulturhaus, Großer
Sendesaal, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien
19. Jänner 2002 - APA Wissenschaft
und Bildung
Völkerkundler Gingrich: Islamwissenschafter sind gefragt
wie noch nie
Wien (APA) - Eine steigende Nachfrage nach bisher oft belächelten
und als so genannte Orchideenfächer bezeichneten Wissenschaftsdisziplinen
ortet der Wittgensteinpreisträger des Jahres 2000, der
Sozialanthropologe Andre Gingrich (Universität Wien). Spätestens
seit den Terrorakten vom 11. September des Vorjahres seien etwa
Islam-Experten gefragte Berater, ähnliches gelte für
Kaukasus-Experten, so Gingrich bei der Veranstaltung "Start-
und Wittgensteinpreisträger im Gespräch" am Freitagabend
im ORF-Radiokulturhaus.
Der Anthropologe hält
es generell für "heilsam", wenn sich Kultur-
und Sozialwissenschaften nicht zu sehr in die Elfenbeintürme
zurückziehen und von der Gesellschaft gefordert werden,
Antwort zu geben. Auch habe die Gesellschaft, der Steuerzahler
das Recht zu wissen was mit dem in die Forschung investierten
Geld geschehe, so Gingrich.
Für den Experten ist der humanistische
Auftrag auf der Welt seit dem 11. September generell schwieriger
geworden, umso wichtiger werde das Expertenwissen zwischen
den Kulturen. So muß klar herausgestellt werden, dass
nicht "der Islam" für den wachsenden Terror
der vergangenen Jahre verantwortlich ist, auch nicht der relativ
strenge Islam, wie er etwa in Saudi-Arabien gepflegt wird.
"Islam darf nicht mit einigen geheimbündlerischen
Sekten gleichgesetzt werden", betonte Gingrich.
8. Jänner 2002 - Die Presse
"Zonen von Tabus": wo überall Dämonen versteckt
sein können.
Der Islam und sein "Blick auf die Welt": Andre Gingrich
erforscht Schriften, lokale Kulturen und Identitäten der
muslimischen Welt.
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März 2001 - Heureka. Das Wissenschaftsmagazin
im Falter, Heft 1/01
Hartes Geld für weiche Forschung
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März 2001 - Audiothek
Andre Gingrich im Gespräch mit dem Philosophen Franz Wimmer
-> audiothek.philo.at
Februar 2001 - Südwind Magazin
Eine Frage kleiner Differenzen
Mit Andre Gingrich sprach SÜDWIND-Redakteurin Irmgard Kirchner
über die Zukunft der Kulturen.
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