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PRESSESPIEGEL
2003/2004
VÖLKERKUNDE UND
NATIONALSOZIALISMUS
Sozialanthropologische Reflexionen
"Anthropology under Hitler: Exploring an Academic Past
and its Implications for the Present"
Materialien
zur 11. Sydney Mintz Lecture in Anthropology (PDF)
von Andre Gingrich
"Reassassing
Anthropology's Past Under Hitler"
von Andre Gingrich
->
Artikel, erschienen in Anthropology
News
Ö1,
"Mittagsjournal vom 15.11.2004"
Andre Gingrich hält Vortrag in den USA
-> Text und
Audio
Anthropos 99.2004/2
Pilgerstätten in der syrischen Peripherie
Eine ethnologische Studie zur kognitiven Konstruktion sakraler
Plätze und deren Praxisrelevanz
"Im Rahmen dieser Studie aus dem Themenbereich der volkstümlichen
Heiligenverehrung dokumentiert und interpretiert der Autor 20
ausgewählte Wallfahrtsorte aus verschiedenen ländlichen
Regionen des westlichen Syrien..."
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Der Falter, Wissenschaftsmagazin
Heureka
"Offizielle Lieblichkeit" - Andre Gingrich im Interview
Nicht lauthals streiten, sondern es sich richten, lautet das
österreichische Erfolgsrezept. Das hat sich auch in der
Wissenschaft bewährt sehr zum Missfallen vieler
Wissenschaftler, die glauben, dass die Forschung von der Kontroverse
und der Konkurrenz lebt. Hierzulande lässt man sich gegenseitig
in Ruhe, solange es genügend Nischen gibt.
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3. September 2004 - orf.on Science
Face to Face: EASA-Konferenz in Wien
Das erste Mal findet die internationale
Konferenz der SozialanthropologInnen in Wien statt.
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16. Dezember 2003 - orf.on Science
Die Geschichte des Orientbildes in Österreich
"ORIENTALISCHE REISE - Malerei
und Exotik im späten 19. Jahrhundert". Präsentiert vom Wien
Museum in der Hermesvilla im Lainzer Tiergarten.
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11. November 2003 - orf.on Science
Traditionelle Heiler am Dach der Welt
Das Dorf Hanu Gongma liegt auf
etwa 3.200 Meter Seehöhe in einem fruchtbaren, aber entlegenen
Seitental des Indus in Ladakh, und wird von der indo-europäischen
Minderheit der buddhistischen Darden bewohnt.
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30. September 2003 - orf.on Science
Pilgerstätten im Nahen Osten gewinnen an Bedeutung
Eine soeben erschienene Studie
beschäftigt sich mit dem volksreligiösen Pilgerwesen
im Nahen Osten.
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23. Juni 2003 - Der Standard - Das
aktuelle Buch
Das Kopftuch aus Sicht muslimischer Frauen
Für viele ist das Kopftuch muslimischer Frauen ein Symbol
der "Unterdrückung der Frau im Islam". In Deutschland
wird vor dem Bundesverfassungsgericht derzeit mit großem
Aufsehen der Fall einer muslimischen Lehrerin verhandelt,
die mit Kopftuch unterrichten will.Mit der Lage muslimischer
Frauen in Österreich befasst sich Monika Höglingers
Studie "Verschleierte Lebenswelten". Schönreden
will sie die Situation keineswegs, sie beschreibt aber die
unterschiedlichen Bedeutungen des Kopftuches...
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Frühling 2003/15
Teaching Human Rights - Information zur Menschenrechtsbildung
Menschenrechte im Islam
Eine Zurechtrückung medial vermittelter Vorstellungen
Im Moment leben mehr als 1,2 Milliarden Menschen muslimischen
Glaubens auf der Welt. Diese große Zahl lässt es
unglaubwürdig erscheinen, dass es sich dabei um eine einheitliche
Masse handelt, in der jedes einzelne Mitglied ohne Unterschied
ein und dasselbe glaubt, tut und plant. Das Bild von den MuslimInnen
als einer uniformen Masse, das in westlichen Massenmedien häufig
zumindest implizit anzutreffen ist, wird jedoch der Vielfalt
von Ansichten, Sekten, Rechtsschulen und dergleichen nicht gerecht.
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19. April 2003 - Der Standard
- Wissenschaft/Welt
Transkulturelle Anthropologie
Spannung zwischen lokalen Identitäten und globalen Einflüssen
Das Spannungsfeld wurde oft diskutiert: Obwohl
die globale Vernetzung fortschreitet und die Welt vorgeblich
kleiner wird, nehmen die Menschen selbst ihre unmittelbare
lokale Umgebung immer wichtiger. Offenbar gibt es einen Zusammenhang
zwischen globalen Einflüssen und regionalen Entwicklungen,
dem der vom Ethnologen Andre Gingrich an der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften eingerichtete Forschungsschwerpunkt
"Lokale Identitäten und überlokale Einflüsse"
nachgeht. 1,5 Millionen Euro, das vom Wissenschaftsfonds jährlich
an Spitzenforscher vergebene Wittgenstein-Preisgeld, die 2001
an Gingrich verliehen wurden, stehen bis 2006 einem interdisziplinären
Team zur Verfügung.
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12. April 2003 - Der Standard
- ALBUM/Wissenschaft Spezial
Vom Luxus der Langfristigkeit
Ethnologin Johanna Riegler im Bann globaler Entwicklungen
"Es ist purer Zufall, dass ich jetzt hier sitze: Mit genauso
hoher Wahrscheinlichkeit könnte ich arbeitslos sein."
Seit zwei Jahren forscht Johanna Riegler für den Schwerpunkt
"Lokale Identitäten und überlokale Einflüsse",
den der Ethnologe Andre Gingrich Anfang 2001 mit dem Wittgenstein-Preisgeld
an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften eingerichtet
hat. Dass Gingrich sie gefragt hat, ob sie seine Stellvertreterin
bei der Leitung des Schwerpunktes werden möchte, bezeichnet
sie heute als "richtiges Glück: Wo hat man sonst schon
die Möglichkeit, zu theoretischen Fragestellungen fünf
Jahre lang finanziell abgesichert zu forschen und nicht jährlich
neue Projekte einreichen zu müssen?"
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17. März 2003 - CeiberWeiber
Interview mit der Wissenschafterin Jelena Toic
Refugee Studies, Menschenrechte und die spannenden Ergebnisse
ihrer internationalen Flüchtlings-Konferenz
"Ich bin Kulturanthropologin, und ich habe in Wien studiert.
Derzeit liegt mein Forschungsschwerpunkt auf den Themen Menschrechte
und Globalisierung am Balkan. Ich mache meine Feldforschung
in Belgrad in Jugoslawien als Kulturanthropologin im Rahmen
des Forschungsschwerpunkts "Lokale Identitäten und
überlokale Einflüsse" der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften..."
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Frauensolidarität - Ausgabe
1/03, Nr. 83, S.35
Verschleierte Lebenswelten
Zur Bedeutung des Kopftuchs für muslimische Frauen
Maria Enzersdorf, Edition Roesner 2002
Angst, Unverständnis, Mitleid und vor allem Neugier waren
die Ausgangspunkte der Autorin für diese ethnologische
Studie. Sie begibt sich damit auf die Suche nach den Beweggründen
akademisch gebildeter, muslimischer Frauen in Wien, das Kopftuch
zu tragen. Sie befragt Frauen, die sich bewusst entschlossen
haben, als sichtbare Musliminnen in einer zunehmenden islamophoben
Gesellschaft zu leben und öffentlich ihren Glauben zu demonstrieren.
Sie sind Teil einer wachsenden Bewegung v. a. junger Frauen,
die die Verschleierung als Ausdruck ihrer neuen Spiritualität
einsetzten. Im Gegensatz zu den kulturellen Traditionen dieser
Praxis scheint für diese Frauen das Kopftuch Ausdruck einer
modernen, interkulturellen Identität zu sein, die sie konsequent
dem stereotypen Fremdbild der Mehrheitsgesellschaft entgegensetzten.
Religiöse Überzeugung, Schutz vor männlicher
Gewalt, Selbstbewusstsein, das Sichtbarmachen von Gruppenzugehörigkeit
und öffentliche Zeichen setzen gegen Diskriminierung -
jede Muslimin hat ihrer individuellen Beweggründe, das
Kopftuch zu tragen. Wir sollten unsre eingeengte Wahrnehmung
von Kopftuchträgerinnen durch das Erweitern unseres Blickfeldes
differenzieren - in diesem Sinn ist das Buch von Monika Höglinger
mit seinen Schlaglichtern ein Beitrag zur antirassistischer
Bewusstseinsbildung.
->
Frauensolidarität
4. März 2003 - Der Standard
- Das aktuelle Buch
Bilder der Arbeit im Spätkapitalismus
Zum strategischen Machtverhältnis von Arbeit, Selbst und
Technologien.
"Alles neu - das war noch vor drei Jahren das Motto der
Wirtschaft. Verschrieb sich ein Unternehmen nicht der von Internet
und Handys getriebenen Dynamik der "New Economy",
so wurde es gleich zum alten Eisen gezählt...".
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25. Februar 2003 - orf.on Science
Ein Lagebericht zur Situation der Frauen in Palästina
Die Lage der palästinensischen
Bevölkerung hat sich in den vergangenen Monaten enorm
verschlechtert.
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15. Februar 2003 - Die Presse
- Spectrum/Das neue Buch
Verschleierte Lebenswelten
Zur Bedeutung des Kopftuchs für muslimische Frauen
Den Schleier lüften will der Band der Ethnologin Monika
Höglinger "zur Bedeutung des Kopftuchs für muslimische
Frauen". Österreichischen Feministinnen gelten die
Verschleierten Lebenswelten als Inbegriff von Rechtlosigkeit
und als Symbol für die Unterdrückung islamischer Frauen.
Die Aussagen so mancher Musliminnen die hier zu Wort kommen
beweisen allerdings das Gegenteil...
24. Jänner 2003 - Wiener
Zeitung - Extra/Historicum
Sehnsucht nach dem Orient
Das wechselvolle Leben des jüdisch-muslimischen Grenzgängers
Leopold Weiss alias Muhammad Asad
"Er muss eine faszinierende Persönlichkeit gewesen
sein. Hineingeboren ins altösterreichische jüdische
Bürgertum, wurde er zum muslimischen Weltbürger, lebte
in Arabien, Pakistan, der Schweiz, Marokko, Portugal und Spanien,
arbeitete als Journalist, Politikberater, Diplomat, theologischer
Schriftsteller und als Vermittler islamischer Glaubenseinsichten
an den Westen. Wer war dieser Leopold Weiss, der sich nach seinem
Übertritt zum Islam Muhammad Asad nannte?"...
->
zur Wiener Zeitung / extra
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