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PROJEKTE
EUROPA
POSTSOZIALISMUSFORSCHUNG
(1)
Jelena Toic
| Global Rights and Local Contexts: Diskurse über Menschenrechte,
Demokratisierung und Globalisierung in der postsozialistischen
Transformation Serbien und Montenegros.
(2)
Andrea Strasser-Camagni
| Global Rights and Local Contexts: Menschenrechte von Frauen und ihre Transformationen im armenischen Alltag.
(3)
Johanna Riegler
| Transformation der Arbeit: Ein Ost-Westvergleich.
GLOBALISIERUNG, MIGRATION, NATIONALITÄTS-
UND IDENITÄTSFORSCHUNG IM EUROPÄISCHEN KONTEXT
(4)
Susanne
Binder | Interkulturelles Lernen aus der Sicht ethnologischer
Ethnizitäts- und Sozialisationsforschung.
WECHSELWIRKUNG TECHNOLOGIE-GESCHLECHT-GESELLSCHAFT
(5)
Eva-Maria
Knoll | Soziokulturelle Kontexte medizintechnologischer Entwicklungen.
METHODOLOGISCHER PERSPEKTIVENWECHSEL
(6)
Susanne
Binder und Gebhard Fartacek | Alpine Populärkultur im fremden
Blick: Der Musikanten-Stadl im Lichte der Wissenschaften.
JOHANNA RIEGLER | TRANSFORMATION DER ARBEIT
Ein Ost-Westvergleich.
Project partner: Cooperation
with the Institute for Multi-Discipline Social Studies of
the Russian Academy of Sciences, Moscow
Global wirksame Veränderungen, welche die Begriffe Post-Industrialismus und Post-Sozialismus ausdrücken, werden insgesamt als neue kulturelle Logik des gegenwärtigen Kapitalismus gesehen. Sie können Ausgangspunkt transnationaler Analyse sein. All diese Entwicklungen sind in etwa zeitgleich aufgetreten, wie grundlegende Verschiebungen der Verhältnisse zwischen Produktion, Konsum, Arbeit und Kapital. Seit dem Zusammenbruch des europäischen Kommunismus wird das moderne Narrativ einer industriellen Arbeits- und Massengesellschaft schwer infrage gestellt. Ebenso haben sich traditionelle Paradigmen von Arbeit verändert. Westliche Industriestaaten wechselten einfach zum Post-Industrialismus. Einen zweifachen Wechsel erlebten die Länder der ehemaligen Sowjetunion: Gleichzeitig lief die Überführung in ein offizielles Marktsystem und die postindustrielle Transformation ab. Johanna Riegler nutzt bei diesem Forschungsprojekt eine Ost-West-Gegenüberstellung zur Analyse der neuen Dimensionen menschlicher Arbeitsbewertung (der kulturellen und sozialen Konstruktion des arbeitenden Subjektes).
Dieses Projekt kombiniert die kultur- und sozialanthropologische Sicht mit interdisziplinären Ansätzen (cultural und gender studies), um die sich verändernden politischen Repräsentationen des arbeitenden Subjektes zu erforschen. Dieser Ost-West-Vergleich bringt sowohl Ähnlichkeiten als auch wesentliche Unterschiede in der Neucodierung der modernen Arbeitsidentität ans Licht. Dies verbessert auch unser Verständnis für die kulturellen und sozialen Aspekte des Transformationsprozesses, in dem sich Paradigmen von Arbeit, Arbeitskultur, politischer Repräsentation und Geschlecht verändern.
Riegler, Johanna und Fritz Betz (2003): Bilder der Arbeit im Spätkapitalismus. Zum strategischen Machtverhältnis von Arbeit, Selbst und Technologien. Wien: Löcker Verlag.
-> Siehe Publikationen
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Reihe
FSP "Lokale Identitäten und überlokale
Einflüsse" beim Verlag der ÖAW
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Band I: Johanna Riegler (Hg.):
Kulturelle Dynamik der Globalisierung. Ost-
und Westeuropäische Transformationsprozesse aus sozialanthropologischer
Perspektive
erschienen im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, 2005
Mit Beiträgen von Susanne Binder, Bettina Brixa,
Andre Gingrich, Andreas Kappeler, Eva-Maria Knoll, Fernand
Kreff, Johanna Riegler, Andrea Strasser und Jelena Toic.
->
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
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Wittgenstein-Preis 2000
Kommission für Sozialanthropologie
Schwindgasse 14/6
A-1040 Wien
Tel.: 0043/1/515 81 - 6677
Fax: 0043/1/503 68 73 - 6680
wittgenstein2000@oeaw.ac.at
Hinweis:
Der FSP wurde mit 31.03.2007 abgeschlossen. Ab diesem Zeitpunkt wird diese Homepage nicht mehr aktualisiert.
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