|
|
|
|
 |
| |
|
|
| |
PROJEKTE
EUROPA
POSTSOZIALISMUSFORSCHUNG
(1)
Jelena Toic
| Global Rights and Local Contexts: Diskurse über Menschenrechte,
Demokratisierung und Globalisierung in der postsozialistischen
Transformation Serbien und Montenegros.
(2)
Andrea Strasser-Camagni
| Global Rights and Local Contexts: Menschenrechte von Frauen und ihre Transformationen im armenischen Alltag.
(3)
Johanna Riegler
| Transformation der Arbeit: Ein Ost-Westvergleich.
GLOBALISIERUNG, MIGRATION, NATIONALITÄTS-
UND IDENITÄTSFORSCHUNG IM EUROPÄISCHEN KONTEXT
(4)
Susanne
Binder | Interkulturelles Lernen aus der Sicht ethnologischer
Ethnizitäts- und Sozialisationsforschung.
WECHSELWIRKUNG TECHNOLOGIE-GESCHLECHT-GESELLSCHAFT
(5)
Eva-Maria
Knoll | Soziokulturelle Kontexte medizintechnologischer Entwicklungen.
METHODOLOGISCHER PERSPEKTIVENWECHSEL
(6)
Susanne
Binder und Gebhard Fartacek | Alpine Populärkultur im fremden
Blick: Der Musikanten-Stadl im Lichte der Wissenschaften.
SUSANNE BINDER | INTERKULTURELLES LERNEN
Interkulturelles Lernen aus der Sicht ethnologischer Ethnizitäts- und Sozialisationsforschung.
Europäische Gesellschaften werden vor allem im Raum der Europäischen Union aufgrund von Migration zunehmend kulturell und sprachlich vielfältiger. Diese wachsende Diversität ist in nationalstaatlichen Institutionen sichtbar, z. B. in der Schule. Susanne Binder verglich in ihrem Forschungsprojekt das österreichische Schulsystem mit dem niederländischen. Im Zentrum ihrer Fragestellungen standen Interkulturalität, interkulturelles Lernen, kulturelle Pluralität und der Umgang der jeweiligen nationalstaatlich organisierten Schulsysteme damit. In den Niederlanden ist das Unterrichtsprinzip des interkulturellen Lernens bereits seit den 1980er Jahren in den Lehrplänen verankert. In Österreich ist interkulturelles Lernen eine relativ neue Reaktion auf die Veränderungen der Gesellschaft durch Migration.
Susanne Binder zeigt in ihrer Studie Ähnlichkeiten und Unterschiede in diesen gesellschaftlichen Handlungsräumen und in deren Reaktion auf globale Herausforderungen. Sie veranschaulicht auch die Rollen der dazwischen liegenden Ebenen, wie die des Nationalstaates und die der Schulpolitik. Migration als Teilbereich von Globalisierung, der Nationalstaat bzw. die Schule als nationalstaatliche Institution und das Klassenzimmer als interkultureller Begegnungsraum werden als sich gegenseitig bedingend, beeinflussend und wechselwirkend aufgezeigt.
 |
Binder, Susanne (2005): Wie der Staat
Schule macht: Sozialisation im interkulturellen Kontext -
ein Ländervergleich. In: Riegler, Johanna (Hg.):
Kulturelle Dynamik der Globalisierung. Ost- und Westeuropäische
Transformationsprozesse aus sozialanthropologischer Perspektive.
Wien: Akademie-Verlag. S.175-202
-> Siehe Publikationen
Binder, Susanne et al. (Hg.) (2005):
Heraus Forderung Migration. Beiträge zur Aktions-
und Informationswoche "Heraus Forderung Migration"
im Dezember 2001. Reihe "Abhandlungen zur Geographie
und Regionalforschung", Wien.
-> Siehe Publikationen
Binder, Susanne (2004): Interkulturelles
Lernen aus ethnologischer Perspektive. Konzepte, Ansichten
und Praxisbeispiele aus Österreich und den Niederlanden.
Münster, Wien: LIT-Verlag.
-> Siehe Publikationen
Toic, Jelena and Susanne
Binder (2005): Refugees as a Particular Form of Transnational
Migrations and Social Transformations. Socio-anthropological
and Gender Aspects. In: Schuerkens,
Ulrike (ed.): Transnational Migrations and Social Transformation.
Current Sociology, Vol.53 No.4, Monograph 2. Sage Publications.
pp.607-625
|
|
| |
|
|
|
| |
| |
Wittgenstein-Preis 2000
Kommission für Sozialanthropologie
Schwindgasse 14/6
A-1040 Wien
Tel.: 0043/1/515 81 - 6677
Fax: 0043/1/503 68 73 - 6680
wittgenstein2000@oeaw.ac.at
Hinweis:
Der FSP wurde mit 31.03.2007 abgeschlossen. Ab diesem Zeitpunkt wird diese Homepage nicht mehr aktualisiert.
|
|
| |
|
| |
 |